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BERATUNG · TEAMENTWICKLUNG FÜR FÜHRUNGSGREMIEN UND FÜHRUNGSTEAMS

Entscheidungsfähigkeit im Führungsteam

Beschlüsse, die halten. Ein Mandat, um das Kollektiv zu befähigen.

Nehmen Sie die Protokolle Ihrer letzten sechs Gremiumssitzungen und zählen Sie die Beschlüsse. Zählen Sie dann, wie viele davon heute noch gelten.

In vielen Verwaltungsräten und Geschäftsleitungen liegt zwischen diesen beiden Zahlen ein bemerkenswerter Abstand. Auch dort, wo erfahrene Menschen am Tisch sitzen und die Zusammenarbeit grundsätzlich funktioniert.

Dieser Abstand sagt wenig über die Beteiligten aus. Er sagt viel darüber, wie Entscheidungen entstehen. Ob Einwände rechtzeitig ausgesprochen werden. Welche Annahmen geprüft werden. Und ob ein Beschluss tatsächlich Verbindlichkeit schafft.

Genau daran arbeitet transformind mit Verwaltungsräten, Geschäftsleitungen und Führungskreisen der ersten Ebene. Die Arbeit findet dort statt, wo Entscheidungen ohnehin getroffen werden: in den realen Sitzungen des Gremiums. Über einen überschaubaren Zeitraum werden Muster sichtbar gemacht, Routinen aufgebaut und Verantwortlichkeiten geschärft. Danach endet das Mandat.

Den Gesamtpreis kennen Sie ab dem ersten Gespräch. Nach der Diagnose entscheiden beide Seiten, ob die Zusammenarbeit fortgesetzt wird. Ergibt der Befund keinen relevanten Handlungsbedarf, endet das Mandat dort.

„Woran erkennt ein Führungsgremium, dass es gut entscheidet, wenn niemand von aussen hinterfragt oder widerspricht?"

Von innen ist das schwer zu beurteilen, weil jedes Gremium mit der Zeit seine eigene Sicht auf die Qualität seiner Entscheidungen entwickelt. Was selbstverständlich erscheint, wirkt von aussen oft anders.

Deshalb beginnt die Arbeit bei etwas Konkretem: den Beschlüssen selbst. Verlassen Entscheidungen den Raum mit klarer Verantwortung und einem Termin? Wird dem Vorsitz widersprochen, bevor entschieden wird? Und haben wichtige Entscheide auch Monate später noch Bestand?

Diese Beobachtungen stehen am Anfang und am Ende jedes Mandats. Der Unterschied wird dokumentiert und schriftlich festgehalten.

Gründer · transformind GmbH · Kilcherg · Zürich

Bernhard Nitz begleitet Ihr Mandat von der ersten Sitzung bis zur Übergabe.

Was mich an dieser Arbeit immer wieder trägt, sind die Momente, in denen ein Gremium sein eigenes Muster erkennt, es durchbricht und die nächste Entscheidung spürbar besser wird.

AN WEN SICH DIESES ANGEBOT RICHTET

Für Verwaltungsräte, Geschäftsleitungen und Führungsteams der obersten Ebenen

Dieses Angebot richtet sich an die Gremium und Teams als Gruppe. Die folgenden drei Konstellationen kommen am häufigsten vor.

Entscheidungen, die verbindlich eingehalten werden

In manchen Geschäftsleitungen tauchen dieselben Themen immer wieder auf. Entscheidungen werden getroffen und später relativiert, oft ohne offenen Konflikt. Die Beteiligten handeln vernünftig, die Sitzung verlief konstruktiv, und trotzdem entsteht keine dauerhafte Verbindlichkeit.

Im Verwaltungsrat zeigt sich das oft subtiler. Vorlagen werden besprochen, teilweise ausführlich. Dennoch bleibt offen, wer eigentlich entscheiden soll und woran eine gute Entscheidung erkennbar wäre. Die Grenze zwischen Aufsicht und Führung wird selten bewusst überschritten, aber auch selten ausdrücklich geklärt.

Strategien, die die Linie erreichen und erfolgreich umgesetzt werden

Die Geschäftsleitung entscheidet. Der Führungskreis stimmt grundsätzlich zu. Trotzdem bleibt nach einigen Wochen erstaunlich wenig sichtbar. In solchen Situationen fehlt meist nicht die Loyalität. Was fehlt, ist Verbindlichkeit: Prioritäten konkurrieren miteinander, Zielkonflikte bleiben offen, und strategische Entscheidungen verlieren auf dem Weg in die Organisation an Schärfe. Hier beginnt die Zusammenarbeit besonders häufig.

Neu zusammengesetzt oder bewusst den Standort bestimmen

Manche Gremien stehen am Anfang einer neuen Phase — ein Wechsel im Vorsitz, eine neue Geschäftsleitungskonstellation oder eine Nachfolgeregelung verändern die Dynamik oft stärker als erwartet. Andere Gremien funktionieren aus eigener Sicht gut und möchten wissen, ob dieser Eindruck belastbar ist. In beiden Fällen liefert die Diagnose eine Standortbestimmung auf Grundlage realer Sitzungen und bestehender Beschlüsse. Zeigt sich kein relevanter Handlungsbedarf, endet die Zusammenarbeit an diesem Punkt; verrechnet wird ausschliesslich die Diagnose.

Ebene in Schweizer KMU und Familienunternehmen. Typischerweise umfasst ein Gremium vier bis zehn Mitglieder. Für einzelne Führungspersonen ist Executive Coaching meist das passendere Format. Die persönliche Entsprechung zur Arbeit mit Gremien ist die Entwicklung von Urteilskraft und Entscheiden unter Unsicherheit.

VORGEHEN

Vier Monate, an realen Entscheidungen, mit definiertem Ende

Die Arbeit folgt vier Phasen. Sie findet in den Entscheidungssituationen statt, die ohnehin anstehen, nie an Übungsfällen.

Klärung

Am Anfang steht die Frage, wofür dieses Gremium da ist und welche Fragen wirklich kollektiv entschieden werden müssen. Ergibt die Klärung, dass der Engpass woanders liegt, endet das Mandat am vertraglichen Ausstiegspunkt.

Diagnose

Grundlage sind die vertrauliche Beobachtung von ein bis zwei realen Entscheidungssitzungen sowie die Analyse der bestehenden Beschlusslage: Welche Entscheidungen wurden getroffen, welche gelten noch, und welche Muster zeigen sich im Entscheidungsverhalten? Die Standortbestimmung folgt dabei dem Ambiflow-Raster von transformind; die vertrauliche Beobachtung der Sitzungen bleibt davon unberührt. Bereits in dieser Phase wird meist eine erste Routine eingeführt und das Gremium erlebt die erste Veränderung, bevor der eigentliche Befund vorliegt.

Aufbau

An echten, anstehenden Entscheidungen baut das Gremium seine eigenen Routinen auf. Drei bis vier halbtägige Arbeitssitzungen, ergänzt um Präsenz in ein bis zwei regulären Gremiumssitzungen. Das Gremium führt seine Routine; der Berater benennt, was er beobachtet, und greift ein, wenn die Routine reisst.

Verankerung und Ablösung

Schrittweise Übergabe an eine benannte Person im Gremium, danach ein einzelner Check nach 90 Tagen, im Festpreis enthalten.

ABGRENZUNG

Kein Teambuilding, keine Konfliktmoderation, keine Dauerbegleitung

Dieses Angebot enthält bewusst keine mehrmonatigen Entwicklungsprozesse mit Analysephase und Workshopserie, Teambuildings und Erlebnisformate, Konfliktmoderation, Begleitung ohne definiertes Ende sowie Arbeit mit Projektteams oder Teams unterhalb der ersten Führungsebene. Für solche Anliegen sprechen Sie uns gerne an und wir finden eine spezifische Lösung für Sie oder verweisen gerne an passende Anbieter weiter.

MESSUNG

Veränderung wird an sieben Kriterien beobachtet

Am Anfang und am Ende des Mandats steht dieselbe Beobachtung. Die folgenden Kriterien tragen den Vergleich:

  • ob Entscheidungen so vorbereitet sind, dass effektiv entschieden werden kann

  • ob die richtigen Personen im Raum sitzen, wenn entschieden wird

  • ob widersprochen wird, bevor entschieden ist, auch dem Vorsitz

  • ob Annahmen geprüft werden, bevor sie tragen müssen

  • ob jede Entscheidung den Raum mit Träger und Termin verlässt und sechs Monate später noch hält

  • ob getroffenen Entscheidungen so klar dokumentiert sind, dass eine Person, die nicht dabei war, versteht was entschieden wurde

  • ob folgenreiche Entscheidungen wieder geöffnet werden, wenn sich die Lage verschiebt

Der Massstab ist bewusst begrenzt: Gemessen wird, wie entschieden wird, nicht der Geschäftserfolg. Das Warum hinter diesem Massstab beschreibt die Wissensseite zur Entscheidungsqualität.

KONDITIONEN

Ein Festpreis, ein Ausstiegspunkt, in beide Richtungen

Das Gesamtmandat hat einen Festpreis, der ab dem ersten Gespräch auf dem Tisch liegt. Nach der Diagnose folgt ein vertraglicher Ausstiegspunkt: Wer dort aussteigt, zahlt nur den Diagnoseanteil. Der Ausstieg gilt in beide Richtungen.

Laufzeit GL / Top-Team

rund 4-6 Monate

Laufzeit Verwaltungsrat / Stiftungsrat / Aufstichtsrat

rund 6-9 Monate
je nach Sitzungsintervall

Ausstiegspunkt

nach der Diagnose

90-Tage-Check

im Festpreis enthalten

BEVOR SIE TRANSFORMIND RUFEN

Selbsthilfe zuerst: zwei Werkzeuge für drei Wochen

Nicht jedes Entscheidungsproblem und nicht jedes Muster erfordern externe Unterstützung. Zwei einfache Werkzeuge reichen oft aus, um erste Veränderungen sichtbar zu machen: die Schlusskunde und der Commitment-Check. Nutzen Sie beide Instrumente konsequent über drei Wochen. Bleibt die Wirkung bestehen, lag die Ursache vermutlich näher an der Oberfläche. Kehrt das Muster rasch zurück, liegt es meist tiefer und dann lohnt sich ein Gespräch.

LÄUFT. - WER ENTSCHEIDET

Wenn bei einem Thema unklar ist, wer entscheidet und wer nur berät. Rollenklärung in 60 Minuten, mit Moderationsanleitung zum Download.

LÄUFT. - GETEILTES VERSTÄNDNIS

Wenn ein Thema seit Monaten blockiert, weil im Gremium unterschiedliche Vorstellungen darüber bestehen, was es eigentlich bedeutet.

ERSTGESPRÄCH

Das Erstgespräch beginnt bei Ihrer Situation

Vielleicht haben Sie beim Zählen der Beschlüsse einen Abstand festgestellt, vielleicht kam Ihnen eines der beschriebenen Muster bekannt vor oder Sie haben diverse Beobachtung, die Sie noch nicht so recht zusammenbringen können. Dann sprechen wir über Ihre konkreten Beobachtung und aktuelle Herausforderungen. Oft zeigt sich, dass es schon viel gutes gibt, dass frühere Massnahmen durchaus sinnvoll waren und dennoch nicht ausgereicht haben, auch das gehört zum Bild. Sie erhalten eine klare Einschätzung, ob dieses Angebot für Ihre Situation geeignet ist. Falls nicht, sage ich Ihnen das ebenso klar und empfehle mögliche Alternativen.

HÄUFIGE FRAGEN

Fragen aus der Praxis

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